Michael Gregoritsch erhält die Freigabe in Hamburg. Nachdem der Verein mit Stürmer Bobby Wood verlängerte, darf sich der Österreicher nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Gregoritsch kam in der vergangenen Saison nicht über eine Reservistenrolle hinaus und will nun bei einem neuen Arbeitgeber angreifen. Unter anderem soll der FC Köln interessiert sein, der aufgrund des bevorstehenden Wechsels von Modeste auf der Suche nach einer neuen Offensivkraft ist. Als Ablösesumme stehen rund 5 Millionen Euro im Raum.
Die Einnahmen durch einen eventuellen Verkauf von Gregoritsch scheint man beim HSV bereits schon verplant zu haben. Medienberichten zufolge soll Andre Hahn vor einem Wechsel nach Hamburg stehen. Der 26-Jährige spielte schon von 2008 bis 2010 in der Jugend des HSV, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Nach seinem Engagement in Augsburg wechselte er schließlich 2014 zu Borussia Mönchengladbach. Nun soll Hahn sich erneut für einen Wechsel entschieden haben und planen, es noch einmal in Hamburg zu versuchen.
Ein weiterer wechselwilliger Spieler ist Kevin Kampl von Bayer Leverkusen. Nach dem Aus von Trainer Roger Schmidt will Kampl die Werkself ebenfalls verlassen und in der kommenden Saison bei einem anderen Verein spielen. Unter anderem steht ein Engagement in China im Raum. Schmidt ist mittlerweile bei Beijing Guoan als Trainer aktiv und könnte seinen alten Schützling ebenfalls ins Reich der Mitte holen. Kampl erklärte allerdings, dass er nur wegen Schmidt nach China wechseln würde, sodass auch Alternativen in Europa möglich sind. Unter anderem ist wohl der AC Milan an dem 26-Jährigen interessiert. Der Transfer dürfte jedoch nicht günstig werden. Leverkusen fordert mindestens 30 Millionen Euro.
Interessanterweise ist Kampl aber nicht der einzige Leverkusener, auf den Mailand ein Auge geworfen hat. Auch Hakan Calhanoglu steht auf der Einkaufsliste der Italiener. Der Manager des 23-jährigen Türken bestätigte kürzlich, dass man mit den Verantwortlichen von Milan gesprochen habe. Auch hier dürfte ein Verkauf Leverkusen einige Millionen bringen. Als Ablösesumme soll ein Betrag von 20 bis 30 Millionen Euro im Gespräch sein.