FC Bayern: Folgt auf Süle & Rudy irgendwann auch Nagelsmann?

Der FC Bayern München möchte Sebastian Rudy und Niklas Süle von der TSG Hoffenheim verpflichten. Beide sollen im kommenden Sommer an die Säbener Straße wechseln. Mit Rudy dürfte es dabei keine Probleme geben: Der Vertrag des 26-Jährigen läuft nach dieser Saison aus – Bayern muss sich folglich nur mit dem Spieler auf einen Vertrag einigen. Vermutlich kommt hier schon im Januar die endgültige Perfekt-Meldung. Erst dann dürfen die Münchner auch ganz offiziell mit Rudy sprechen. Süles Vertrag läuft noch bis 2018. Allerdings steht die TSG bei ihm im Wort, dass er im kommenden Sommer wechseln darf – nachdem der Jung-Nationalspieler im letzten Wechselfenster alle Offerten ausgeschlagen hat.

Diese Rollen sollen Süle und Rudy ausfüllen
Was Bayern mit Süle möchte, verstanden Fans und Experten sofort. Der 21-Jährige ist ein Mann für die Zukunft, das wohl größte deutsche Abwehrtalent und zudem eine Ergänzung für die häufig verletzungsgeschwächte Defensive der Münchner. Oder, um es mit den Worten von Mats Hummels zu sagen: „Oft war ja nur ich fit.“ Der Transfer ist so eine nachvollziehbare Entscheidung.

Anders sieht es bei Rudy ist, der nach Meinung vieler nicht über das Potenzial verfügt, um sich bei den Bayern durchzusetzen. Erinnerungen an Sebastian Rode werden wach. Rudy soll Lahm beerben. Offenbar traut man Joshua Kimmich diese Rolle doch nicht zu – oder man möchte zumindest einen geeigneten Back Up haben. Allerdings kann man sich des Verdachts nicht ganz erwehren, dass es einer der Fälle sein könnte, bei dem Rudy zwar zu schwach für die Bayern ist, aber stark genug, dass die Münchner ihn nicht bei einem Konkurrenten sehen wollen. Deshalb soll er lieber beim Meister auf der Bank sitzen.

Kommt irgendwann auch Nagelsmann?
Das Interesse an Rudy und Süle ist ein großes Kompliment für Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann. Diesen wollten die Münchner früher schon einmal als Coach für die U17 verpflichten. Damals lehnte er ab. Bei einem Angebot für den Profi-Kader könnte das anders sein. Uli Hoeneß sagte unlängst, es gebe drei deutschsprachige Trainer, über die Bayern bei einem Ancelotti-Abgang nachdenken müsse. Zwei davon kennt man: Ralph Hasenhüttl und Jürgen Klopp. Bislang dachte man, der dritte sei Thomas Tuchel. Vielleicht ist es ja auch Nagelsmann.