Der Pokal hat noch immer seine eigenen Gesetze, es sei denn, man ist der FC Bayern München. Dies waren die Lehren des ersten Spieltags der zweiten Runde des DFB Pokals. Der Meister trat auswärts beim VfL Wolfsburg, immerhin Titelverteidiger, an, und zerlegte diesen in den ersten 45 Minuten nach allen Regeln der Kunst. Zur Pause stand es 3:0 – die Tore erzielten Douglas Costa und Thomas Müller (2). Tatsächlich war man in Wolfsburg noch gut mit diesem Zwischenstand bedient. Diego Benaglio entschärfte wieder und wieder erstklassige Gelegenheiten. In der zweiten Halbzeit verwaltete Bayern das Ergebnis, Wolfsburg wurde etwas aggressiver. Aber zu mehr als dem 1:3 kurz vor Schluss durch André Schürrle reichte es aus Sicht der Niedersachsen nicht mehr.
Frankfurt, Mainz und Hannover sind raus
Für drei weitere Erstligisten war ebenfalls in der zweiten Runde Endstation. Eintracht Frankfurt blamierte sich beim 0:1 bei Erzgebirge Aue bis auf die Knochen. Ähnlich unschmeichelhaft schied auch Mainz 05 beim 1:2 Zuhause gegen 1860 München aus. Hannover 96 verlor mit 1:2 gegen Darmstadt – und scheiterte damit immerhin an einem Erstligisten.
Siege für Berlin, Haching und Nürnberg
Hertha BSC Berlin hätte sich beinahe ebenfalls blamiert, brauchte man gegen den FSV Frankfurt doch die Nachspielzeit. Doch letztlich konnte man die Partie in den zusätzlichen 30 Minuten mit 2:1 für sich entscheiden. Ebenfalls eine Runde weiter ist Unterhaching, das schon in der ersten Runde Ingolstadt ausgeschaltet hatte. Mit RB Leipzig war der Gegner kaum weniger klingend. Doch der Außenseiter gewann glatt mit 3:0. Sogar noch komfortabler konnte der 1. FC Nürnberg siegen: Die Franken hatten es mit Fortuna Düsseldorf zu tun und siegten mit 5:1.