Die Sonntagsspiele des dritten Spieltags hatten zwei packende Partien zu bieten: Tabellenführer Borussia Dortmund, das sich nach dem 3:0 der Bayern über Leverkusen strecken musste, um an der Spitze zu bleiben, traf auf Hertha BSC Berlin. Und in Gestalt von Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach hatten es zwei andere Teams miteinander zu tun, die noch Nachholbedarf in Sachen Punkte hatten. Dies traf insbesondere auf die Fohlen zu.
BVB vs. Hertha BSC Berlin endet 3:1
Die ersten beiden Erkenntnisse der Sonntagsspiele des dritten Spieltags lauten: Der BVB bleibt Tabellenführer. Und: Schwarz-Gelb kann es auch ohne Spektakel. Dortmund zeigte beim 3:1 über Hertha BSC Berlin eine konzentrierte Vorstellung und streckenweise schöne Kombination, allerdings war sehr viel weniger „Hurra“-Fußball als noch in den vergangenen Partien zu sehen. In gewisser Weise war es ein „Alltagssieg“. Die Tore erzielten Mats Hummels per Kopf, Pierre-Emerick Aubameyang und Adrian Ramos. Zwischenzeitlich hatte Salomon Kalou für die Hertha auf 1:2 verkürzt. Die Berliner wissen nach der Niederlage weiter nicht so recht, wo sie stehen: Eine Niederlage gegen den BVB werden in dieser Saison schließlich noch einige andere Teams kassieren. Aus den ersten drei Partien haben die Berliner vier Zähler geholt, womit man an der Spree fraglos leben kann. Allerdings zeigt die Formkurve nach unten.
SV Werder vs. Borussia M’Gladbach endet 2:1
Schon nach drei Spieltagen in der Krise ist Borussia Mönchengladbach, schließlich holte man auch in Bremen keinen Zähler. Werder gewann mit 2:1 und leistete sich dabei sogar den Luxus, kurz vor Schluss einen Elfmeter zu verschießen (Felix Kroos). Finn Bartels lief zudem alleine auf Gladbachs Yann Sommer zu, der den Ball halten konnte.
Werder kam sehr viel besser ins Spiel und attackierte von der ersten Minute an aggressiv. Die verdiente Führung für die Hanseaten fiel allerdings durch einen Elfmeter: Anthony Ujah wurde von Marvin Schulz im Strafraum zu Fall gebracht. Aron Johannsson verwandelte. Kurz vor der Pause glich Gladbach allerdings durch Lars Stindl aus. In der zweiten Halbzeit traf dann aber wieder Jannik Vestergaard nach einer Ecke per Kopf für die Bremer. Gladbach hatte noch zwei gute Gelegenheiten. Insgesamt war dieser Auftritt für einen Champions League-Teilnehmer jedoch viel zu wenig.