Lange hatte Bayer 04 Leverkusen um die Dienste von Aleksandar Dragovic gepokert – das Warten hat sich nun ausgezahlt. Die Werkself konnte den 25-Jährigen für eine Ablöse in Höhe von 18 Millionen Euro (plus erfolgsabhängige Nachzahlungen) von Dynamo Kiew verpflichten. Der Spieler selbst schlug dabei eine Offerte des englischen Meisters Leicester City aus, die finanziell wohl lukrativer gewesen wäre. Er erklärte diesen Schritt damit, dass er schon seit Juli bei Bayer im Wort stehe – und er dieses nicht brechen wolle. Er hoffe, dass sich die Vereine einigen werden – was nun auch passiert ist.
Papadopoulos und Calhanoglu vor dem Absprung
Zwei andere Spieler stehen hingegen vor dem Abschied von Bayer 04. Kyriakos Papadopoulos dürfte dabei wohl ein direktes Opfer des Dragovic-Transfers werden. Die Werkself hat einfach zu viele Innenverteidiger im Kader. Laut „Bild“ gibt es bereits erste Kontakte zu englischen Vereinen. Abhängig von der Ablöseforderung Leverkusens für den 24-Jährigen könnte auch noch der eine oder andere Bundesligist aufmerksam werden.
Calhanoglu möchte offenbar den Klub verlassen. Seine Seite bestätigte unlängst ein Angebot von Atletico Madrid. Laut „Bild“ gibt es aber auch eine Offerte der Tottenham Hotspurs, die der Spieler wohl lieber annehmen möchte. Leverkusen verlangt mindestens 25 Millionen Euro Ablöse. Zudem müsste Bayer wohl noch einen Ersatz verpflichten.
Leverkusen hat eine extrem starke Mannschaft
Bayer 04 Leverkusen erlebte insgesamt einen sehr starken Transfermarkt und hat Team zusammen, dass definitiv das Zeug dazu hat, wenigstens an Platz 2 anzuklopfen. Die Innenverteidigung aus Ömer Toprak und Dragovic vor Leno dürfte tatsächlich nur von der Abwehr des FC Bayern übertroffen werden. Auch im Mittelfeld ist man durch Neuzugang Julian Baumgartlinger hervorragend aufgestellt. Gleiches gilt für den Sturm – hier stieß Kevin Volland als frische Kraft zur Mannschaft.